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Asbest

Das Material Asbest besteht aus verschiedenen faserförmigen Silikat-Mineralen. Sie haben entsprechend ihrer natürlichen Herkunft unterschiedliche Farben, die von weiß über blau bis hin zu grün aussehen können. Die weiße Chrysotil-Faser wird am häufigsten verwendet und kommt vor allem im Asbestzement vor.

Schon früh wurde Asbest eingesetzt, bereits in der Antike und im Mittelalter war der Stoff bekannt. Die ewige Flamme der Akropolis in Athen wurde beispielsweise durch einen Docht aus Asbest betrieben. Auch der Name Asbest stammt aus diesem Sprachraum. Er wird allerdings aus dem Altgriechischem Sprachgebrauch übernommen, auf Neugriechisch wird nur der Kalkstein mit dem Wort asbestos/asbestis bezeichnet.

Asbest im Wandel der Zeit

Nicht nur in der Antike, sondern auch im Mittelalter war Asbest bekannt. Zur damaligen Zeit war jedoch zunächst nicht mehr bekannt, um was es sich bei diesem Stoff eigentlich handelt. Wie vieles wurde in dieser Zeit mehr mit Mythen und Sagen erklärt, als mit realisitischen Tatsachen. So nahm man an, dass es sich bei Asbest um Schuppen von drachenartigen Reptilien oder andere Sagengestalten handelt. Noch lange Zeit rankten sich aus heutiger Sicht recht wundersame Geschichten um das Material.

Ernsthaft eingesetzt wurde Asbest ab der Jahre nach 1820. Die feuerfeste Kleidung für Feuerwehrmänner wurde zum Beispiel aus Asbestfasern hergestellt. Später kamen auch Wärmedämmungen, feuerfeste Dächer und mehr dazu. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges wurden Postsäcke, Fallschirme und sogar Zahncreme mit diesem Stoff versehen, bis dann 1943 Erkrankungen durch die Asbestbelastung auftraten.

Asbest: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?

Das Material Asbest wird auch heute noch verarbeitet. Zwar hat man die gesundheitlichen Risiken erkannt, aber ganz darauf verzichtet werden kann offensichtlich noch nicht. Asbest steckt in manchen Produkten, besonders, wenn sie aus Ländern stammen, in denen es noch nicht verboten ist, das Material zu verarbeiten. Solange das Produkt intakt bleibt und weder verwittert noch beschädigt wird, gilt es als wenig risikoreich.

Wie bereits eingangs erwähnt, wurde Asbest schon früh zur Wärmedämmung eingesetzt. Da es jedoch mittlerweile in der EU und auch in vielen anderen Ländern verboten ist, wird es nicht mehr als Baumaterial verwendet.

Kein Asbest in unseren Kalziumsilikatplatten

Auch wenn Asbest hervorragende Eigenschaften mit sich bringt, wird es nicht zur Herstellung von unseren Klimaplatten verwendet. Dafür sind andere und sehr moderne Materialien verfügbar, die auf der Basis der sogenannten Calciumsilikat Mineralien hergestellt wurden. Diese modernen Materialien sind gesundheitlich unbedenklich, sie sind ein ökologisches Produkt, weil die Bestandteile in der Natur vorkommen. Kalziumsilikatplatten sind für den Innenausbau perfekt geeignet und können bei Umbaumaßnahmen ganz einfach über die normale Müllentsorgung beseitigt werden.

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